Sozialpädagogische Familienhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Pädagogisches Konzept

Die SPFH als ambulantes sozialpädagogisches Angebot, verfolgt das Ziel die elterlichen Erziehungsrechte- und Pflichten zu unterstützen sowie stationäre Maßnahmen zu verhindern oder auch Kindern und Jugendlichen nach einem stationären Aufenthalt die Rückkehr in die Familie zu erleichtern. Sie befähigt Familienmitglieder zu einer selbstständigen Lebensbewältigung und damit zur Selbsthilfe. Die SPFH setzt direkt im sozialen Umfeld der betroffenen Familien an, macht die vorliegenden Ressourcen aller Beteiligten im Familiensystem sichtbar und nutzt diese. Sie unterstützt die Personensorgeberechtigten bei einer dem Wohl ihrer Kinder entsprechende Erziehung und hilft bei der Erweiterung der vorhandenen Handlungskompetenzen aller Familienmitglieder. Dies immer im Hinblick auf die individuelle Problemkonstellation und die beteiligten Personen. Wenn die individuelle Problemkonstellation eines Familiensystems dies erfordert, können Therapeuten eine unterstützende Maßnahme sein.

Einen besonders hohen Stellenwert hat dabei der Schutz der personenbezogenen Daten. Der erforderliche Vertrauensschutz ist durch den tiefen Einblick in persönliche und familiäre Verhältnisse unabdingbar.

 

Zielgruppe

Die sozialpädagogische Familienhilfe richtet sich an Familiensysteme, die auf Grund unterschiedlichster Problemkonstellationen zum Zeitpunkt des Hilfebeginns nicht oder nur unzureichend in der Lage sind mit Krisen-/ und oder Problemsituationen in ihrem sozialen Umfeld umzugehen. Die Bereitschaft der Familie zur Mitwirkung am Prozess sowie zur Veränderung ist die Grundlage für eine vertrauensvolle und erfolgreiche sozialpädagogischen Familienhilfe.

 

Mitarbeiter

Im Team arbeiten sieben Sozialpädagogen, fünf Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter, mit verschiedenen Zusatzqualifikationen (u.a. Weiterbildung systemische BeraterIn/ TherapeutIn, KonfliktmediatorIn) zusammen. In der Regel betreut eine Fachkraft ein "Familiensystem" hauptverantwortlich. Das Team nimmt regelmäßig an einer externen Supervision und an differenzierten Fortbildungen teil, um sich auf verschiedenste Weise mit den gegebenen Situationen auseinanderzusetzen bzw. das eigene Handeln zu reflektieren aber auch, um den immer schneller wachsenden so­zial­­­pädagogischen Anfor­derungen gerecht zu werden. 
Die regulär stattfindenden Team- und Fallberatungen werden regelmäßig durch den Koordinator begleitet und unterstützt.

Durch den Koordinator des flexiblen Bereiches wird eine 24-h-Rufbereitschaft sichergestellt.

Monatlich finden Treffen der Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teams statt, um trägerinterne und -übergeordnete Themen und Qualitätsstandards zu besprechen, sowie teamübergreifende kollegiale Beratung und Austausch sicherzustellen.


KONTAKT

Benjamin Hölscher
Tel: 030 / 79 78 64 15                                                                                               Fax: 030 / 79 78 64 17
Mobil: 0176 / 20 95 07 65
b.hoelscher@sozialmanufaktur-berlin.de


PLÄTZE

Plätze auf Anfrage


BEWILLIGUNG NACH PARAGRAPH

Diese Maßnahme wird nach § 31 SGB VIII bewilligt.